Ergonomie als wichtiger Produktivitätsfaktor


Das Beste für die Arbeitnehmer ist gerade gut genug!

Ergonomie – Sicherheit – Produktivität

"Ein Mann, der recht zu wirken denkt, muss auf das beste Werkzeug halten"
(J.W. von Goethe)

Die Menschen haben zu allen Zeiten danach gestrebt, optimale Arbeitsmittel zu verwenden. Auf eine wissenschaftliche Basis wurden diese Bemühungen allerdings erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts gestellt. Aus den griechischen Wortstämmen „ergon“ = Arbeit und „nomos“ = Regel/Gesetz wurde das Kunstwort „Ergonomie“ geformt, das die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Arbeit beschreibt.

Ergonomie und Produktivität stehen in unmittelbarem Zusammenhang

Ergonomische Arbeitsmittel werden in Betrieben nur dann angeschafft, wenn diese auch effektiv sind. Dabei ist der Arbeitnehmer das Kapital des Unternehmens und diesen Produktivitätsfaktor gilt es zu schützen, zu unterstützen und zu erhalten. Oft wird behauptet, dass man mit Transportgeräten und Hebehilfen z.B. zu langsam arbeiten würde und dass von Hand alles viel schneller zu tragen, zu heben und zu bewegen sei. Richtig ist, dass der menschliche Körper viele komplexe Tätigkeiten ausführen kann. Dieses jedoch nicht in einem gleichmäßigen Tempo über den ganzen Arbeitstag gesehen und meistens auch nicht ohne Beeinträchtigung der Gesundheit.

Gesundheit der Mitarbeiter als Produktivitätsfaktor

Eine Maschine ist austauschbar oder bei einem Defekt problemlos wieder instand zu setzen. Aber was ist mit dem Menschen? Ist seine Wirbelsäule erst einmal kaputt, kann diese nicht einfach ausgetauscht oder instand gesetzt werden. Und fällt z.B. ein Arbeitnehmer wegen eines Rückenleidens aus, ist sofort für Ersatz zu sorgen und der erkrankte Mitarbeiter weiter zu bezahlen. Je höher also der technische Standard eines Unternehmens bezüglich der Arbeitsmittelausrüstung ist, um so besser sind mittel- und langfristig die produktiven Ergebnisse. Die Investition in Hebe- und Transporthilfen rechnet sich also, um Kosten zu sparen und Produktivitätseinbußen zu vermeiden.

Arbeitstempo

Kraftraubende Tätigkeiten können nicht den ganzen Tag über gleichmäßig ausgeführt werden. Morgens wird voll motiviert und frisch gearbeitet, aber der menschliche Akku wird im Laufe des Arbeitstages leerer und die Arbeitsgeschwindigkeit nimmt immer weiter ab. Unabhängig von der Konstitution des Arbeitnehmers ist eine gleichmäßige körperliche Arbeit, die mit Heben, Tragen oder Bewegen von Gütern und Lasten zu tun hat, über den Tag gesehen nicht möglich.

Es geht um die Anpassung der Technik an den Menschen und nicht umgekehrt

Die Nutzung von ergonomischen Transportgeräten (z.B. Stapelkarren, Vierradwagen) und Hebehilfen, wie Vakuumheber und batteriebetriebene Lifte, entlasten elementar die Anwender und gewährleisten so eine gleichmäßige Arbeitsleistung. Das dient dem Wohle der Gesundheit und so schlussendlich auch dem Wohle der Betriebe. „Denn für die Arbeitnehmer ist das Beste gerade gut genug!“

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